
KlimaRadar Krankenhaus: Klimaschutz und Klimaanpassung sollen messbarer werden
Unter Leitung der Universität Bayreuth entsteht ein wissenschaftlich fundiertes Reifegradmodell, das Krankenhäuser bei Klimaanpassung, Ressourceneinsatz und konkreten Verbesserungen unterstützen soll.
Krankenhäuser müssen gleichzeitig auf Hitze, Extremwetter und andere klimabedingte Belastungen reagieren und ihren eigenen Ressourcenverbrauch reduzieren. In Deutschland fehlt bislang ein einheitliches wissenschaftliches Instrument, mit dem Einrichtungen ihren Entwicklungsstand bei Klimaanpassung und Klimaschutz systematisch erfassen und vergleichen können.
Das Projekt KlimaRadar Krankenhaus, kurz KliR-K, soll diese Lücke adressieren. Unter Konsortialführung der Universität Bayreuth werden zunächst nationale und internationale Instrumente, Indikatoren und Best-Practice-Ansätze analysiert. Daraus soll gemeinsam mit Fachleuten und Krankenhauspraxis ein Reifegradmodell mit konkreten Handlungsempfehlungen entstehen.
Das KlimaRadar soll zunächst in bis zu fünf Krankenhäusern pilotiert und anschließend in bis zu 15 Häusern unterschiedlicher Größe, Trägerschaft und Versorgungsstufe angewendet und evaluiert werden. Untersucht werden unter anderem Verständlichkeit, Akzeptanz und praktische Anwendbarkeit. Das Projekt läuft von Januar 2027 bis Ende 2029.
Was noch offen ist
Das KlimaRadar ist noch kein nachgewiesen wirksames Standardinstrument. Entwicklung, Pilotierung und Evaluation stehen erst an. UAP trennt deshalb den nachvollziehbaren Reformansatz klar von späteren Aussagen darüber, ob das Modell Versorgung, Resilienz oder Emissionen tatsächlich verbessert.
Quellen & Nachweise
Die Quellenangaben bleiben direkt im UAP-Bericht sichtbar. Du musst die UAP-Seite nicht verlassen, um die Herkunft der Informationen zu erkennen.
